200 Chinesinnen illegal in Bordellen beschäftigt

von Jana Kötter, 5. Mai 2015

 

Es ist ein starker Vorwurf, den die Staatsanwaltschaft gegen die 35-Jährige erhebt: Rund 200 Chinesinnen soll sie illegal in sieben Bordellen beschäftigt haben. Dafür wurde die Verdächtige nun festgenommen – nach einer Razzia mit mehr als 200 Beamten.

 

Aufregung in Hessen: In einem Großeinsatz hat die Polizei dort mehr als ein Dutzend Bordelle, Wohnungen und Privathäuser durchsucht. Im Visier der Ermittler: eine 35-jährige Chinesin. Gegen sie und ihren Helfer, ein 32-jähriger Chinese, wurde am Dienstagmorgen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wirft den beiden  vor, rund 200 Chinesinnen illegal in sieben Bordellbetrieben beschäftigt zu haben.

 

Die Frauen hätten teilweise keine Aufenthaltsberechtigung gehabt oder seien Scheinehen mit Komplizen der Hauptbeschuldigten eingegangen. Der Arbeitslohn der Frauen sei teilweise einbehalten und nach China transferiert worden.

 

Die Ermittlungen wegen des Einschleusens der Frauen laufen laut Polizeiangaben bereits seit Anfang vergangenen Jahres. Gegen neun andere Beschuldigte wird ebenfalls wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern und des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsgeld ermittelt. Bei den Verdächtigen handele es sich um Chinesen, Deutsche und andere EU-Bürger.

 

 

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