Auf Hongkongs höchsten Häusern

von Jana Kötter, 30. Oktober 2014

 

Es ist ein Bild, das man so schnell nicht vergisst: Ganz nah aneinander gedrängt stehen die Jugendlichen auf der kleinen Plattform, grinsen voller Stolz in die Kamera – und um sie herum ragen die Wolkenkratzer Hongkongs in die Höhe. Oder besser gesagt, in die Tiefe. Denn die Jugendlichen befinden sich auf dem Dach des höchsten Gebäudes der Stadt.

 

Die Bilder, die in diesen Tagen von den wagemutigen Kletterern kursieren, sind dabei kein Einzelfall: Immer mehr junge Menschen zieht es auf die hohen Dächer, auf der Suche nach dem Nervenkitzel, nach dem Kick, nach dem perfekten Selfie.

 

Besonders Hongkong ist dabei ein Paradies für die „rooftopper“: Mehr als 400 Gebäude sind hier höher als 150 Meter. “Wir haben uns für Hongkong entschieden, weil die Stadt so viele Wolkenkratzer hat”, sagte Alexander Remnev der South China Morning Post. Er ist Mitglied der „Crazy Russians“, die regelmäßig Gebäude in atemberaubender Höhe erklimmen – oft illegal.

 

Sie haben auch Hongkongs fünfhöchstes Gebäude „The Centre“ bestiegen – und in 346 Metern Höhe ein Foto von sich gemacht.

 

Das Risiko sei dabei nur minimal, sagt er. Vielmehr begeisterten ihn „Ruhe und Frieden“ in der luftigen Höhe. „Aus dieser Sicht erscheinen alle Wolkenkratzer winzig.”

 

 

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