Denguefieber breitet sich in Südchina aus

von Jana Kötter, 30. September 2014

 

Insgesamt  1587 neue Fälle von Menschen, die sich mit dem Denguefieber infiziert haben, hat die südchinesische Provinz Guangdong innerhalb von nur einer Woche gemeldet. Die Zahl der gemeldeten Fälle steigt laut Gesundheitsbehörden damit auf 13449.

 

Mehr als 11000 Fälle traten allein in der Stadt Guangzhou auf, während Foshan 1389 und Shenzhen 36 Dengue-Patienten meldeten.

 

Als Denguefieber wird die Krankheit bezeichnet, deren Ursache eine Infektion mit dem Dengue-Virus ist. Das Virus wird durch den Stich einer Mücke übertragen und ist in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet.

 

Die Krankheit gilt als sich schnell ausbreitendes Virus. Die Fallzahlen haben sich von 1960 bis 2010 verdreißigfacht. Auch in Südchina gibt es seit den 1990ern immer wieder wellenhaft verlaufende Epidemien, die aktuelle Dengue-Ausbreitung gilt jedoch als die schlimmste der letzten zwei Jahrzehnte. Experten sehen die Ursache vor allem im gestiegenen Niederschlag und damit einer vergrößerten Moskito-Population in der Gegend.

 

Die Krankheit äußert sich häufig mit unspezifischen Symptomen oder solchen, die einer schweren Grippe ähneln; es kann aber auch zu inneren Blutungen kommen. Bei einem schweren Krankheitsverlauf können ein sogenanntes „Hämorrhagisches Denguefieber“ oder ein Dengue-Schock-Syndrom auftreten, die beide zum Tode führen können.

 

Auch in Südchina seien bisher vier Menschen an dem Denguefieber gestorben, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.

 

 

Zurück zum China-Blog

 

 

Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

Unterhalten Sie Ihren Besucher! Machen Sie es einfach interessant und originell. Bringen Sie die Dinge auf den Punkt und seien Sie spannend.

Glückskeks der Woche

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir für immer.

Konfuzius

Keinen Blog-Beitrag mehr verpassen:

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Jana Kötter 2014