Explosions-Gefahr: Staat schließt 214 Fabriken

von Jana Kötter, 8. August 2014

 

Aus der tödlichen Explosion in der Fabrik eines Autozulieferers, bei der am vergangenen Wochenende mindestens 75 Menschen starben, zieht die chinesische Regierung nun Konsequenzen. 214 Fabriken wurden nach Sicherheitsüberprüfungen geschlossen, auch hier bestehe Detonationsgefahr.

 

Wie auch in der Fabrik, in der unter anderem Teile für die Opel-Mutter General Motors hergestellt wurden, könne es in den geschlossenen Betrieben zu Staubexplosionen kommen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

 

Die betroffenen Anlagen befänden sich allesamt in Kunshan. In dem Ort in der Nähe von Shanghai hatte sich das Unglück ereignet. 75 Menschen waren ums Leben gekommen und 185 weitere verletzt worden, als ersten Untersuchungen zufolge die Entzündung größerer Mengen Staub zu einer Explosion in der Autoteilefirma führte. Unmittelbar nach dem Unfall war noch von 65 Toten die Rede, zehn weitere Personen unterlagen schließlich ihren schweren Verletzungen.

 

Bereits am Montag hatte die für Arbeitsschutz zuständige Behörde laut Xinhua eine landesweite Sicherheitskampagne zur Überprüfung der Arbeitssicherheit gestartet.

 

 

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