Flugzeugabsturz im Simulator üben

von Jana Kötter, 29. Oktober 2014

 

Es ist eine absolute Extremsituation – und leider eine, die man nicht üben kann. Zumindest konnte man es bisher nicht. In der chinesischen Stadt Chengdu hat nun allerdings der erste Simulator eröffnet, der auf Flugzeugabstürze vorbereiten soll.

 

Dicker Rauch steht in der Kabine, das Flugzeug schwankt ruckartig hin und her. Fluggäste werden panisch, Sauerstoff-Masken fallen aus der Decke, Stewardessen beruhigen.  Nur, wenn die Crew jetzt einen kühlen Kopf behält, kann Schlimmeres vermieden werden.

 

Zum Glück ist dieser Flugzeugabsturz jedoch keine Realität, sondern nur eine Simulation. Denn das, was für Piloten schon lange gang und gäbe ist, wird nun auch für das Flugpersonal möglich: Sie sollen in einer Lagerhalle üben können, was im Ernstfall passiert.

 

In Chengdu in der chinesischen Provinz Sichuan wurde dazu ein „Plane Crash Simulator“, ein Flugzeugabsturz-Simulator, in Betrieb genommen. Dieser soll Personal, aber womöglich auch interessierten Passagieren erlauben, ihren größten Albtraum zu erleben.

 

Auch die Airline Air China nutzt die Maschine, um ihr Personal zu schulen, wie das Online-Magazin Shanghaiist nun berichtet. Es sei die erste Katastrophenübung in einem Airbus A320 gewesen, die in Asien stattfand. In Originalgröße simuliert der Flugzeugkörper mit authentischen Bewegungen und Geräuschen, wie ein Flugzeugabsturz von statten gehen kann. Das Personal soll so im Verhalten im Ernstfall, aber auch in der Nutzung des Notausgangs, der Notrutsche sowie möglichen Fehlern in der Notausstattung geschult werden.

 

 

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