In eigener Sache: China-Blog gewinnt Contest

von Jana Kötter, 5. Januar 2015

 

„Chchgggrrzz“ – dieses Geräusch vergisst kein China-Reisender so schnell. Es ist das Geräusch, das Chinesen von sich geben, wenn sie leidenschaftlich den Rachen säubern, die Nase hochziehen und dabei das zu Tage befördern, was kurz darauf zielstrebig vor die Füße gespuckt wird.

 

Es ist das Geräusch, das mir nun einen kleinen Preis eingebracht hat. Denn als Global Times China vor einem Monat fragte, welches Geräusch man eben nur im Reich der Mitte hört, musste ich sofort an eine Begegnung denken, bei der ich genau dieses „Chchgggrrzz“ zum ersten Mal in seiner vollen Blüte gehört habe. Es war eine Busfahrt, und der Herr neben mir, der den Laut von sich gab, öffnete zielstrebig das Busfenster und spuckte hinaus – ganz gleich, dass wir gerade einige Radfahrer überholten. Dass ich jedoch – wie wir es eben gewohnt sind – ein weißes Taschentuch benutzte, um kurz darauf meine Nase zu putzen, wurde mit einem angeekelten Blick gestraft.

 

Also twitterte ich genau diese Begegnung am 8. Dezember als Antwort auf die Frage von Global Times China. „Chchgggrrzz. Someone's clearing his throat while looking at you in a disgusted manner - for using a tissue to blow your nose“.

 

Heute wurde ich neben drei anderen Nutzern als Twitter-Gewinnerin gekürt, außerdem haben vier Facebook- und zwei WeChat-User gewonnen. Der Preis wird uns in den kommenden Wochen zugesendet – hoffentlich ist er weniger eklig als das von mir getwitterte Geräusch.

 

 

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Glückskeks der Woche

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir für immer.

Konfuzius

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