Mann ersticht drei Schulkinder in Yunxi

von Jana Kötter, 1. September 2014

 

Der China-Blog ist aus dem Urlaub zurück – und liefert ab sofort wieder täglich Nachrichten, Geschichten und Hintergrundinformationen über das und aus dem Reich der Mitte. Kaum zurück, ist die erste Nachricht heute aber keine gute: In der Provinz Hubei hat ein 40-Jähriger in einer Grundschule ein Blutbad angerichtet.

 

Was den Mann zu seiner grausamen Tat trieb, ist noch unklar. Fest stehen jedoch bereits die schockierenden Konsequenzen seiner Tat: Drei tote Grundschulkinder, sechs weitere Personen, die zum Teil schwer verletzt wurden.

 

Der Polizei zufolge tauchte der 40-Jährige am Montag in der örtlichen Grundschule Dongfang auf, um seine Tochter für das kommende Halbjahr einschreiben zu lassen. Aus bisher unbekannten Gründen zückte er dann ein Messer und griff mehrere Personen an. Was ihn dazu trieb, ist offiziell noch unklar - staatlichen Medien zufolge war er wütend auf die Schulleitung.

 

Als mögliches Motiv gab der TV-Sender CCTV an, der Mann sei verärgert darüber gewesen, dass die Schule seine Tochter nicht für das laufende Schuljahr eingeschrieben habe. Der Grund: Sie soll ihre Ferien-Hausaufgaben nicht ordnungsgemäß erledigt haben.

 

Ein Lehrer und acht Kinder wurden bei der Bluttat insgesamt verletzt, drei von ihnen seien auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Nach der Tat stürzte sich der Angreifer aus dem Schulgebäude in den Tod.

 

Der jüngste Fall aus Yunxi ist dabei kein Einzelfall. Erst im Mai hatte ebenfalls in der Provinz Hubei ein Mann mehrere Grundschüler mit einem Messer angegriffen und acht von ihnen verletzt.

 

 

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