Nach Ekel-Skandal: Fischburger statt Big Mac

von Jana Kötter, 30. Juli 2014

 

Was wäre McDonald’s bloß ohne den berühmten Big Mac? Eine Frage, die überflüssig zu sein scheint – ist der Burger doch DAS Aushängeschild des Fast Food-Giganten schlechthin. Doch in China ist die Beantwortung in diesen Tagen tatsächlich Realität geworden. Denn nach dem Gammelfleisch-Skandal bieten viele Filialen nur noch Fischburger und Pommes an.

 

So sind in Peking beispielsweise weder Hühnchen- noch Rind- oder Schweinefleischburger mehr zu haben, Schilder an den Kassen wiesen die Kunden auf das reduzierte Angebot hin.

 

Nach Angaben von McDonald‘s haben die Filialen in China alle Produkte der Husi Gruppe seit Freitag aus dem Angebot genommen. In einer Fabrik des Konzerns war abgelaufenes Fleisch mit frischem vermischt und an McDonald's und andere Fast-Food-Ketten wie Kentucky Fried Chicken geliefert worden. Inzwischen wurden in Zusammenhang mit dem Skandal fünf Menschen festgenommen.

 

"In der Folge bieten wir derzeit ein reduziertes Menü in unseren Restaurants an", zitiert Spiegel Online die Fast Food-Kette. Die Filialen in China seien in unterschiedlichem Ausmaß von den Einschränkungen betroffen.

 

Und auch in Japan müssen McDonald’s-Besucher derzeit vielerorts auf die gewohnten Produkte verzichten. Nach dem Importstopp für Hühnerfleisch aus China bietet McDonald's hier seinen Kunden nun eine Chicken McNuggets-Alternative aus Tofu an. Die Happen in Nugget-Form, „Tofu Shinjo“ genannt, wurden heute erstmals verkauft. Sie bestehen aus Tofu, Gemüse und Fisch und ähneln einer traditionellen japanischen Beilage.

 

Doch wann, wann endlich können die Chinesen wieder in ihren geliebten BigMac beißen? McDonald’s arbeite derzeit intensiv an der Ausweitung des Lieferanten-Netzwerks, lässt eine Mitteilung verlauten. „Einige Restaurants werden im frühen August wieder die komplette Auswahl anbieten, bei anderen könnte es ein wenig länger dauern.“

 

 

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