Schwere Unwetter töten 20 Menschen

von Jana Kötter, 12. Mai 2014

Heftige Unwetter haben am Wochenende den Süden und Osten Chinas heimgesucht. Insgesamt mehr als eine halbe Million Menschen sind davon betroffen, über 50.000 mussten evakuiert werden, 20 starben, zahlreiche weitere wurden verletzt.


Seit Donnerstag halten die schweren Regenfälle in weiten Teilen Chinas an, sie überfluten das Land und führen zu gefährlichen Erdrutschen. Besonders betroffen sind dabei die Provinzen Hunan, Guangxi und Guangdong im Südosten des Landes. Insgesamt sind laut Medienberichten rund 500.000 Menschen betroffen.

 

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden rund 1400 Häuser zerstört, zudem sei es zu Stromausfällen und Störungen im Telefonnetz gekommen. Insgesamt seien in den Provinzen Hunan und Guangxi rund 54.000 Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht worden. Für zwei Menschen kam die Evakuierung zu spät, sie starben bei Erdrutschen.

 

In Shenzhen in der Provinz Guangdong haben die Behörden die rote Alarmstufe gemeldet. Die Stadt wurde vom stärksten Unwetter seit 2008 getroffen, große Teile der Stadt sind überflutet, mehr als 2000 Wagen wurden laut Wall Street Journal weggespült.

 

In der Hafenstadt Qingdao im Osten des Landes stürzte wegen heftiger Regenfälle eine Mauer auf eine provisorische Unterkunft, in der sich 40 Menschen aufhielten. 18 Bewohner starben dabei. Drei weitere wurden verletzt. Die Behörden der Provinz Shandong leiteten eine Untersuchung ein.

 

Auch in den kommenden Tagen soll der Regen in weiten Teilen des Landes anhalten.

 


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