Yangtze: Schiff mit 450 Menschen gesunken

von Jana Kötter, 2. Juni 2015

 

Eine Schifffahrt auf dem Yangtze ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Nun hat eine Tour ein trauriges Ende genommen: Die "Dongfangzhixing" ist mit mehr als 450 Menschen an Bord gesunken.

 

Nur zwei Minuten hatte es gedauert, bis das Ausflugsschiff mit seinen Touristen an Bord gesunken war. Schuld soll bisherigen Ermittlungen zufolge ein Zyklon gewesen sein.

 

Das Schiff war auf dem Yangtze in der chinesischen Provinz Hubei unterwegs, als das Unglück passierte. Gegen 21.30 Uhr Ortszeit sank die "Dongfangzhixing" nach Angaben der Behörden. An Bord waren 406 chinesische Passagiere, fünf Mitarbeiter einer Reiseagentur und 47 Besatzungsmitglieder.

 

Die Bergungsarbeiten gehen nur langsam voran, in den Stunden nach dem Unglück sind bisher nur zwölf Menschen lebend aus den Fluten gerettet worden, unter ihnen der Kapitän und der erste Maschinist. Sie sagten nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua, dass das Schiff in einen Zyklon geraten und dann innerhalb von nur zwei Minuten gesunken sei. Der Kapitän wurde inzwischen festgenommen und wird befragt.

 

Starke Winde und heftige Regenfälle behindern die Rettungsarbeiten. Zehn Schiffe sind an der Suche nach Überlebenden beteiligt. Innerhalb von 24 Stunden sind in dem Gebiet laut Meteorologen etwa 150 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Die meisten Passagiere sollen zwischen 50 und 80 Jahre alt gewesen sein. Fünf Tote wurden bislang geborgen.

 

 

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