Zu Besuch in Frankfurts Partnerstadt

vom Presse-Informationsdienst der Stadt Frankfurt, 8. Dezember 2014

 

Nicht nur der Renminbi verbindet Frankfurt und Guangzhou – auch die Städtepartnerschaft, die bereits seit 26 Jahren besteht, bringt die beiden Großstädte näher zusammen. Nun hat Oberbürgermeister Peter Feldmann Chinas Süden besucht.

 

Die wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Beziehungen zwischen Deutschland und China zu stärken – das ist das Ziel von Oberbürgermeister Peter Feldmann. Im Rahmen seines China-Besuchs reist er zunächst nach Guangzhou (Kanton) im südlichen Teil des Landes. Die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Guangzhou währt bereits seit 26 Jahren. „Es ist eine große Ehre, diese außergewöhnliche Stadt und dieses außergewöhnliche Land zu besuchen“, betonte der Oberbürgermeister vor seiner Abreise.

 

Schon nach einigen Stunden in dieser Stadt sei er beeindruckt von der Architektur, der Vitalität, der Geschichte aber auch der Gastfreundschaft ihrer Bewohner. Bei einem großen Empfang wurden die deutschen Gäste von Guangzhous Oberbürgermeister und dem Parteisekretär des Guangzhou Komitees begrüßt.

Gemeinsam mit einer vierzehnköpfigen Delegation ist Feldmann am Samstag in Chinas drittgrößter Stadt angekommen. Neben Mitarbeitern der Stadt setzt sich die Gruppe unter anderem aus Vertretern der Bank of China, die künftig vor Ort arbeiten wird, der Frankfurt University of Applied Sciences, die neue Kontakte knüpfen möchten, sowie des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zusammen. „Ein Zeichen, dass die Partnerschaft erfolgreich lebt und ebenso fortgesetzt wird, sind die erfolgreichen Austauschprojekte", so Feldmann. Dadurch hätten sich viele Möglichkeiten für beide Seiten eröffnet. Zahlreiche Austausche von Schülern, Sportlern oder Expertengruppen intensivierten die Freundschaft. Frankfurt schenkte der 16-Millionen-Metropole unter anderem einen Rosengarten samt Goethe-Büste, Guangzhou schenkte der Stadt ein Großfeuerwerk.

Ren Xuefeng hob ebenso das gute gesellschaftliche und kulturelle Miteinander von Guangzhou und Frankfurt hervor. „Die Schwesterstädte können viel voneinander lernen.“ Guangzhou sei eine wirtschaftlich boomende Stadt. Oberbürgermeister Chen Jianhua fügte hinzu, dass seine Stadt und die Main-Metropole viele Gemeinsamkeiten aufweisen würden, etwa den großen Flughafen sowie gleichermaßen Messestadt und Finanzzentrum zu sein. „Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit, sei es kulturell, wirtschaftlich oder im Tourismussegment.“ Lothar Stapf (CDU), stellvertretender Stadtverordnetenvorsitzender und Mitglied der Delegation, lobte ebenso die Zusammenarbeit und bedankte sich bei der Stadt Guangzhou für die Einladung.

Es ist noch nicht lange her, dass China sich entschlossen hat, ein Off-Shore-Center für den Handel der chinesischen Währung Renminbi in Frankfurt zu errichten. Von dieser Entscheidung werden beide Seite profitieren, prognostizierte Feldmann. Darüber hinaus würden so die wachsenden guten nationale Beziehungen zwischen China und Deutschland auch lokal genutzt. Abschließend unterzeichneten Feldmann und Jianhua symbolisch ein sogenanntes Memorandum of Understanding. Der Vertrag bekräftige noch einmal die angefangene Arbeit und gebe ein Signal zum weitermachen, sagte Feldmann.

 

 

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