Chinas Lebensmitte liegt bei 36 Jahren

von Jana Kötter, 23. März 2015

 

Chinas Lebensgesellschaft altert – und dieses Phänomen birgt nicht nur hierzulande Probleme, sondern wird auch die Volksrepublik in Zukunft vor Herausforderungen stellen. Ökonomen warnen vor einer Gesellschaft in der Zange zwischen Jung und Alt und damit verbunden einer Überlastung der sozialen Sicherungssysteme.

 

In China liegt die Lebensmitte laut den jüngst veröffentlichten World Population Prospects der UNO bei 36 Jahren; im Jahr 2000 waren es noch 29,6 Jahre.

 

Das ist zwar eine beachtliche Steigerung, hierzulande sieht die Lage jedoch noch gravierender aus: Westeuropa kommt insgesamt auf einen Wert von 43,7 Jahren. In Deutschland ist die Gesellschaft sogar noch älter: Hier liegt die Lebensmitte bei 46,3 Jahren, jedenfalls wenn man die gesamte Bevölkerung nimmt und in zwei Hälften teilt. Jüngere auf die eine, Ältere auf die andere Seite. Die Grenze dazwischen beschreibt dann den Median, das mittlere Alter.

 

Und das ist hierzulande höher als überall sonst auf der Welt - außer in Japan, wo es bei 46,5 Jahren liegt.

 

Der produktive Kern zwischen 15 und 64 Jahren umfasst in Deutschland noch zwei Drittel der Bevölkerung, 21 Prozent sind 65 Jahre oder älter, lediglich 13 Prozent jünger als 15 Jahre. In China umfasst die Gruppe der Erwerbsfähigen zwischen 15 und 64 Jahren fast drei Viertel aller Einwohner.

 

 

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