Verschmutzung: Fluss färbt sich blutrot

von Jana Kötter, 14. Mai 2014

 

Die Meldungen über die neue Studie, die aufzeigt, dass 20 Prozent aller chinesischen Böden von schwerer Umweltverschmutzung betroffen sind, sind gerade einmal wenige Tage alt – da sehen die Bewohner in Bolue in der südchinesischen Provinz Guangdong mit einigen Augen, wie vergiftet ihre Umwelt tatsächlich ist: Ein kleiner Fluss vor ihrer Haustür hat sich dort zunächst blutrot, später tiefblau verfärbt. Das meldet das Portal www.shanghaiist.com.


Der Grund für die angsteinflößenden Verfärbungen seien Chemikalien, die von einer ortsansässigen Firma in den Fluss geleitet wurden.


Nachdem sie von einem Anwohner Fotos erhielten, sind die lokalen Umweltbehörden auf den Fall aufmerksam geworden. Nach ersten Untersuchungen scheint es, dass eine Druckerei illegal ihre Abfälle in den Fluss geleitet haben könnte, was die starken Verfärbungen erklären würde, schreibt Lucy Liu für shanghaiist.com. Die Ermittlungen dauern an, die Polizei hat die verdächtigte Firma vorübergehend geschlossen.

 

 

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