680 korrupte Beamte in 2014 festgenommen

von Jana Kötter, 5. Februar 2015

 

China geht auf „Fuchsjagd“ – so hieß eine groß angelegte Anti-Korruptionskampagne im vergangenen Jahr. Ihre Ergebnisse können sich sehen lassen.

 

680 „Füchse“, also korrupte Beamte und Verdächtige der  Wirtschaftskriminalität, wurden 2014 in China festgenommen. Diese Bilanz legte das chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit jüngst vor, wie Xinhua berichtete.

 

390 der Festgenommenen haben sich laut der Bilanz selber angezeigt, 332 davon, nachdem die Regierung im Oktober dazu aufgerufen hatte, sich bis 1. Dezember zu stellen – und so härtere Strafen zu umgehen. Keine Frage: Der Kampf gegen die Korruption ist das Steckenpferd von Präsident Xi Jinping bereits bekannt. Er war noch nicht lange Staats- und Parteichef, da hat Xi Jinping bereits große angelegten Anti-Korruptions-Kampagnen versprochen.

 

208 der 2014 gelösten Fälle betreffen einen Wert von mehr als zehn Millionen Yuan, 117 trieben ihre Machenschaften bereits seit mehr als zehn Jahren. Der Rekordhalter nahm seine kriminellen Aktivitäten bereits vor 22 Jahren auf.
 

Um sie zu stellen, hat die Operation „Fuchsjagd“ zuletzt auch vermehrt international agiert. Viele Wirtschaftskriminelle seien in den vergangenen Jahrzehnten geflüchtet, wurde bei der Vorstellung der Bilanz erklärt. Die Kampagne könne deshalb nicht an Chinas Landesgrenzen Halt machen.

 

Bereits 2005 hatte China die Anti-Korruptions-Konvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. Traditionell sind Bestechlichkeit und Bestechung jedoch in vielen Branchen weit verbreitet.

 

Zuletzt hatte Chinas Regierung während des APEC-Gipfels im November betont, den Kampf gegen korrupte Strukturen aktiv voranzutreiben.

 

 

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