China kurbelt Apple-Geschäft an

von Jana Kötter, 25. Juli 2014

 

China hat schon seit Längerem mehr Internetnutzer als jedes andere Land der Welt - mehr als doppelt so viele Menschen nutzen hier das Internet wie es in den USA Einwohner gibt. Das macht China für Apple und Co. eine absolute Goldgrube.

 

Der Wohlstand in China steigt in weiten Teilen des Landes – und damit auch die Zahl der Internetnutzer. Im ersten Halbjahr 2014 ist diese auf 632 Millionen Nutzer angewachsen. Mittlerweile nutzen in China damit mehr als doppelt so viele Menschen das Internet wie es in den USA Einwohner gibt (318 Millionen).

 

Erstmals hat in China das Handy den Personal Computer als meistbenutztes Gerät für den Zugang zum Internet abgelöst, teilte das Internet-Informationszentrum der Volksrepublik in dieser Woche mit. 527 Millionen nutzten laut der Erhebung ein Mobiltelefon, um im Netz zu surfen, zu spielen, einzukaufen oder ihre Bankgeschäfte zu erledigen.

 

Das macht China für Smartphone-Anbieter zu einer Goldgrube – allen voran Apple. Der Konzern, der in dieser Woche seine aktuellen Geschäftszahlen veröffentlichte, bleibt eine Geldmaschine. Dank starker Verkäufe seiner iPhones – und damit auch dank China. Denn die hohe iPhone-Nachfrage wurde zu einem großen Teil von Ländern wie China, Brasilien, Russland und Indien getragen, wie Apple-Chef Tim Cook dem "Wall Street Journal" sagte. Allein in China seien die iPhone-Verkäufe um 48 Prozent gestiegen.

 

Die iPhone-Verkäufe verbesserten sich insgesamt um 13 Prozent auf 35,2 Millionen Geräte. Dabei ist das Quartal oft von Zurückhaltung geprägt, denn es ist absehbar, dass im Herbst die neuen iPhone-Modelle kommen.

 

Im vergangenen Vierteljahr machte Apple 7,7 Milliarden Dollar Gewinn. Das waren 12,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.

 

 

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