Chinese kauft Luxushotel zum Rekordpreis

von Jana Kötter, 9. Oktober 2014

 

Das New Yorker Luxushotel Waldorf Astoria wurde verkauft – für zwei Milliarden Dollar:  Der höchste Preis, den Chinesen in Amerika bisher für eine Immobilie bezahlt haben.

 

Der Verkauf des New Yorker Luxushotels Waldorf Astoria, der in diesen Tagen bekannt geworden ist, markiert gleich mehrere Superlative auf einmal: Der Preis von 1,95 Milliarden Dollar (1,56 Milliarden Euro), für den die US-Hotelgruppe Hilton das Haus veräußert, ist der höchste, der jemals innerhalb der USA für ein Hotel gezahlt wurde.

 

Viel interessanter jedoch ist doch der Rekord aus chinesischer Sicht: Denn der chinesische Versicherer Anbang, der das Waldorf Astoria erwirbt, zahlt damit auch mehr als ein chinesischer Investor überhaupt je für eine Immobilie in den USA gezahlt hat.

 

„Seit längerem schon ist zu beobachten, dass Investoren aus China auf der Suche nach stabilen Geldanlagen vor allem auf westlichen Immobilienmärkten Ausschau halten“, schreibt das Manager Magazin zu dem Rekord-Verkauf. „Berichten zufolge haben die Käufer aus Fernost dabei jedoch zuvor niemals eine solche Summe für eine einzige Immobilie in den USA ausgegeben.“

 

In der Volksrepublik ist in den vergangenen Jahren erheblicher Wohlstand entstanden. Nun versuchen viele vermögende Chinesen, ihre Portfolios weltweit zu streuen. So wie die Anbang Insurance Group mit Sitz in Peking, die 2004 gegründet wurde und über mehr als 20 Millionen Kunden verfügt.

 

Laut Bloomberg haben chinesische Investoren allein in New York inklusive des Waldorf-Deals in diesem Jahr bereits 2,7 Milliarden Dollar investiert. Damit wurde das Transaktionsvolumen des vergangenen Jahres bereits getoppt.

 

 

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