Skandale verderben China-Reisenden die Lust

von Jana Kötter, 17. Januar 2015

 

Smog, Korruption, Lebensmittelskandale: Die schlechten Nachrichten der jüngsten Vergangenheit verderben den ausländischen Touristen die Lust auf China. Dafür genießen aber immer mehr Chinesen eine Auszeit von den Skandalen.

 

„Vorfälle wie die Schlagzeilen über zu schlechte Luftqualität und mangelnde Lebensmittelsicherheit helfen dem Image Chinas  keinesfalls“, konstatiert Liu Zhiming. Mit einer Gruppe von Meinungsforschern des Academy’s Public Opinion Research Office hat er jüngst eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass auch der Tourismus-Sektor unter dieser Entwicklung leidet.

 

In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 ging die Zahl der ausländischen Touristen im Reich der Mitte um 0,77 Prozent zurück – nachdem sie im Vorjahr laut Tourismusministerium bereits um rund drei Prozent gesunken war.

 

19,21 Millionen Menschen besuchten die Volksrepublik bis September der Studie zufolge. Um zu sehen, wie ausländische Reisende zum Reich der Mitte stehen, befragten die Meinungsforscher 23.000 Menschen aus 23 Ländern, die rund 90 Prozent des chinesischen Tourismusmarktes abdecken.

 

Gleichzeitig konstatieren die Experten jedoch noch eine andere Bewegung: Denn während immer mehr ausländische Touristen ausbleiben, reisen immer mehr Chinesen nach Europa und Amerika. 97 Millionen waren es im Jahr 2013 laut Tourismusbehörde, das waren 14 Millionen mehr als 2012. Für 2014 wird mit insgesamt mehr als 100 Millionen Reisenden aus China gerechnet.

 

 

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