Tarek Al-Wazir reist nach China

von Jana Kötter, 4. November 2014

 

450 chinesische Unternehmen gab es 2013 alleine im Rhein-Main-Gebiet, rund 700 hessische Unternehmen hatten eine Niederlassung in der Volksrepublik. Tendenz steigend. Keine Frage: An Geschäften mit China kommt Hessen nicht mehr vorbei – und will es auch gar nicht.

 

Laut hessischem Wirtschaftsministerium ist das Reich der Mitte der wichtigste Handelspartner Hessens auf dem asiatischen Markt. Das gemeinsame Handelsvolumen liege derzeit bei mehr als neun Milliarden Euro. Zudem kämen die aktivsten ausländischen Investoren in Hessen aus China.

 

Deshalb ist Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Samstagabend nach China aufgebrochen. Gemeinsam mit einer Delegation, bestehend aus rund 70 anderen Politikern und Wirtschaftsgrößen, will der Grünen-Politiker dort für den Finanzplatz Frankfurt und Investitionen in Hessen werben.

 

Der Minister werde bei der zweiten Auslandsreise seiner Amtszeit neben Peking und Schanghai auch die hessische Partnerprovinz Hunan besuchen.

Frankfurt soll in Zukunft eine besonders große Rolle im Geschäft mit den Chinesen spielen: Die Stadt soll zentrale Plattform für Geschäfte mit der chinesischen Währung Renminbi werden. Auf seiner Reise will Al-Wazir die anstehenden Schritte zum Aufbau einer Clearing-Bank für die Geschäfte mit dem Yuan (Renminbi) besprechen. China hatte Frankfurt vor einigen Monaten zum ersten Handelszentrum für solche Geschäfte in der Euro-Zone benannt.

 

 

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