Forscher finden Mumie in Buddha-Statue

von Jana Kötter, 27. Februar 2015

 

Es ist ein Fund, mit dem wohl niemand gerechnet hatte: In einer goldfarbenen Buddha-Figur fanden Forscher in Holland nun einen mumifizierten chinesischen Mönch.

 

Die Wissenschaftler des Drents Museums in den Niederlanden trauten ihren Augen kaum, als sie die Buddha-Statue in den Computertomographen schoben: Denn auf den Bildern war deutlich zu erkennen, dass sich hinter der Fassade ein mumifizierter Mensch befindet. Die Wirbelsäule ist auch für Laien deutlich zu erkennen.

 

„Von außen sieht das Objekt aus wie eine große Buddha-Statue“, schreiben die Forscher nun ein einer Pressemitteilung. „Der Scan hat jedoch ergeben, dass es sich um einen buddhistischen Mönchen handelt, der um das Jahr 1100 gelebt haben muss.“

 

Die Forscher nehmen an, dass es sich um die sterblichen Überreste von Liu Quan, einem Mönchen einer Chinesischen Meditationsschule, handelt. Sein Körper sitzt in der für das Meditieren typischen Lotusposition und ist von der Statue umgeben. Die Organe des Mönchen wurden entfernt und mit chinesischen Schriften ersetzt.

 

Die genaue Geschichte der Statue ist noch unklar. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sie Jahrhunderte in einem Kloster in Südostchina beherbergt war und während der Kulturrevolution aus dem Land geschmuggelt wurde, schreibt das Online-Magazin Shanghaiist.

 

 

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